Demokratie zu fördern heißt für uns: auf der Basis von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Gleichwertigkeit Aller das soziale Zusammenleben in einer gerechten und vielfältigen Gesellschaft zu stärken – auch im digitalen Raum.
Dabei umfasst Demokratie mehr als Wahlen, Gerichte und Parlamente. Demokratie begegnet uns jeden Tag: etwa wenn wir einen Betriebsrat wählen, an einem Volksentscheid teilnehmen oder unsere Haltung in sozialen Medien frei äußern können. Sie zeigt sich also in ganz alltäglichen Situationen, so dass wir sie oft gar nicht als solche wahrnehmen.
Trotz dieser Allgegenwärtigkeit:
Das Bestehen demokratischer Gesellschaften ist keine Selbstverständlichkeit. Dieser Umstand offenbart sich – nicht zuletzt – in den Krisen unserer Gegenwart, in der liberale Demokratien weltweit unter Druck geraten. Das bedeutet: Die Demokratie als gemeinsame Lebens- und Regierungsform zu bewahren und weiterzuentwickeln ist eine Daueraufgabe.
Einen zentralen Beitrag dazu leistet die zivilgesellschaftlich getragene Demokratieförderung, bei der Fachkräfte und Ehrenamtliche sowohl in realweltlichen als auch in digitalen Sozialräumen
Ziel unserer Arbeit ist es, Politik und Praxis bei Entscheidungen und Maßnahmenumsetzungen in diesen Bereichen anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu beraten, begleiten und bei deren Weiterentwicklung zu unterstützen.
Dabei können wir aus der umfangreichen Expertise bei der
schöpfen, die wir uns bei der langjährigen und wiederholten Begleitung von Programmen zur Demokratieförderung des Bundes und der Länder erarbeitet haben.
Schwerpunkt Radikalisierungsprävention
Ergänzend dazu begleiten und evaluieren wir seit vielen Jahren Maßnahmen und Programme zur Radikalisierungsprävention unter anderem in den Problembereichen „Rechtsextremismus“ und „Islamistischem Extremismus“ sowie angrenzender Phänomene wie die Online-Hassrede. Praxis und Politik erhalten dabei fachlich fundiertes Wissen zu zielführenden Ansätzen, mit denen Fachkräfte in der Sozialen Arbeit, Pädagogik und politischen Bildung aber auch Aktive in zivilgesellschaftlichen Initiativen Ungleichwertigkeitsvorstellungen und Radikalisierung begegnen können.