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Lisa Born
Organisatorische Fragen und Veranstaltungsmanagement
Tel: 069 95 789 - 153
Kinderschutz – ein Balanceakt zwischen Hilfe, Intervention und Kontrolle
Kursnummer:  
  Freie Plätze
Veranstaltungszeitraum: 14. - 15. Juni 2018
Veranstaltungsort: Hoffmanns Höfe
60528 Frankfurt
Zielgruppe:

• Erzieher*innen in Kindertagesstätten
• Fachkräfte in ambulanter und stationärer Kinder- und Jugendhilfe
• Mitarbeiter*innen von Jugendämtern, insbesondere der Allgemeinen Sozialen Dienste
• Berater*innen in psychosozialen Beratungsstellen oder freien Praxen
• Familienhebammen
• Mitarbeiter*innen von Frühförderstellen
• Ärzt*innen und andere Fachkräfte des Gesundheitswesens
• Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und andere Fachkräfte in Schulen
• Fachkräfte in der Flüchtlingsbetreuung
• Jugend- und Opferschutzkoordinator*innen der Polizei
• Jurist*innen und Richter*innen an Familiengerichten, die sich intensiver mit dem Kinderschutz auseinandersetzen wollen.

Die Teilnahme ist für alle Fachkräfte möglich, die mit Kindern von 0 bis 12 Jahren und/oder mit deren Familien arbeiten.

Infoflyer mit Anmeldemöglichkeit hier downloaden

Teilnehmerzahl: max. 25
Anmeldeschluss
Gebühren: Seminargebühr 330 € zzgl. Verpflegung und Unterkunft (Tagespauschalen)
Inhalt:

Fachkräfte, die mit Kindern oder Familien arbeiten – Erziehe*innen, Ärzt*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Familienhebammen, Lehrer*innen u. a. – erleben in ihrem beruflichen Alltag immer wieder Situationen, in denen sie sich Sorgen um ein Kind machen, weil sie Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten in der Familie wahrnehmen.

Dabei treten auch für erfahrene Fachkräfte häufig verschiedene Fragen und Unsicherheiten auf. Z. B.:
• Deuten die wahrgenommenen Verhaltensauffälligkeiten der Kinder auf eine Kindeswohlgefährdung hin?
• Wie ist beobachtetes Verhalten der Eltern einzuschätzen?
• Was können, was dürfen, was müssen welche Fachkräfte zum Schutz der Kinder tun?

Ziel der Fortbildung ist es, Fachkräften in sozialen, psychosozialen und medizinischen Arbeitsfeldern mehr Handlungssicherheit im Kinderschutz zu ermöglichen. Dazu werden das Wissen über die fachlichen und rechtlichen Grundlagen weiter entwickelt und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die eigene Praxis sowie für
die Kooperation im Kinderschutz aufgezeigt.

Die Teilnahme mehrerer Professionen aus verschiedenen Einrichtungen bietet die Möglichkeit die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu behandeln, die Sichtweisen der Kooperationspartner*innen besser zu verstehen und davon zu profitieren.

Referenten:

Ulrike Lohre

• Dipl. Sozialpädagogin seit 1991
• Systemische Familientherapeutin, Systemische Supervisorin (HSI)
• seit 25 Jahren als Fachkraft im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) eines Kreisjugendamtes tätig
• langjährige Arbeit in den Bereichen offene Jugendarbeit, Beratung, Jugendgerichtshilfe, Familien und Einzelfallhilfe
• Mitbegründerin und seit 12 Jahren Leiterin des Facharbeitskreises gegen sexuelle Gewalt sowie Koordinatorin und Beraterin (u.a. für Fachkräfte des ASD) gegen sexuelle Gewalt in einem Landkreis
• Mitbegründerin verschiedener Arbeitskreise und Netzwerke im Bereich Prävention
• Referententätigkeit an der Polizeiakademie Hessen und im Auftrag des Instituts für Soziale Arbeit, Frankfurt (u. a. Ausbilderin von „Insoweit erfahrenen Fachkräften“ gem. § 8a/b SGB VIII und § 4 KKG).

Sexuelle Gewalt und Kinderschutz sind seit 25 Jahren ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in den verschiedenen Bereichen.

Harald Kliczbor

• Dipl. Sozialarbeiter (FH) seit 1977, Fachkaufmann für Organisation
• Dipl. für methodische Gruppen- und Intergruppenarbeit, Systemischer Paar- u. Sexualtherapeut (IGST), Systemischer Supervisor (HSI), Jugendhilfeplaner, Netzwerk-Koordination Frühe Hilfen
• seit 25 Jahren freiberuflicher Fortbildungsreferent und Supervisor für Jugendhilfe, Schulen und Gesundheitswesen
• hauptberuflich Insoweit erfahrene Fachkraft (§ 8a/b SGB VIII und § 4 KKG) in einer Erziehungsberatungsstelle
• wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Frankfurt (u. a. Ausbilder von „Insoweit erfahrenen Fachkräften“)
• 3 Jahre Leiter der Familienförderung eines Kreisjugendamtes (Netzwerk Frühe Hilfen, Kita-Fachaufsicht, Kindertagespflege, Integration in Kitas und Schulen)
• 8 Jahre Qualitätsentwicklung, Controlling und Jugendhilfeplanung in einem Amt für Jugend und Schulen sowie Aufbau des Netzwerks Frühe Hilfen in einem Landkreis
• 5 Jahre Leitung im Sozialen Dienst eines Amtes für Jugend und Schulen (Pflegekinderdienst, Adoptionsvermittlung, Flexible Ambulante Erziehungshilfen, Jugendbildungswerk) und Koordinationsstelle gegen sexuelle Gewalt
• 12 Jahre ambulante Jugend- und Familienhilfe
• langjährige Tätigkeit in den Bereichen offene Jugendarbeit (u. a. drogengefährdete und rechtsradikale Jugendliche), Arbeit mit Menschen mit Behinderungen in Schule und Heimeinrichtung, psychosoziale Beratung und Therapie bei ProFamilia (Therapie für Opfer sexueller Gewalt und Arbeit mit Sexualstraftätern, Sexualpädagogik, Jungen- und Männerarbeit) sowie in ambulanter Familienhilfe
• Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Soziale Arbeit (DGSSA)

Kinderschutz und sexuelle Gewalt sind seit ca. 40 Jahren ein Schwerpunkt seiner Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen.