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Lisa Born
Organisatorische Fragen und Veranstaltungsmanagement
Tel: 069 95 789 - 153
Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft (Kischu 13)
Kursnummer: 3092  
  Ausgebucht
Veranstaltungszeitraum: 16. November 2017 - 23. März 2018
Veranstaltungsort: St. Bonifatiuskloster Hünfeld bei Fulda
36088 Hünfeld
Zielgruppe:

Berufsbegleitende Zusatzqualifizierung am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V., Frankfurt a. M.

Der Zertifikatskurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei öffentlichen und freien / privaten Trägern, die Aufgaben im Zusammenhang mit der konkreten Ausgestaltung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung gemäß den Bestimmungen der §§ 8a/b SGB VIII, § 4 KKG übernehmen.

Dazu gehören z. B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die:
1. als insoweit erfahrene Fachkraft des Jugendamts für freie Träger (z. B. als FachberaterIn) zur Verfügung stehen werden.
2. als insoweit erfahrene Fachkraft bei einem freien Träger, die sich mit trägerinternen Umsetzungen befassen.
3. als externe insoweit erfahrene Fachkraft, die bei schwierigen Fallberatungen vom freien Träger hinzugezogen werden.

Teilnehmerzahl: max. 25
Anmeldeschluss
Gebühren: Seminargebühr 870,- €, zzgl. Verpflegungskosten 65,50 € (TP1) oder Übernachtungs- und Verpflegungskosten 95,50 € (TP2), ggfs. mit Vorübernachtung bei Vorabendanreise 142,00 € (VÜ)
Inhalt:


Alle Termine, Kosten, Inhalte und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie in diesem Flyer.


• Wie gestalten sich Rolle und Auftrag der insoweit erfahrenen Fachkraft?
• Welche rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen im Zusammenhang mit den §§ 8a und b SGB VIII (Verfahrensanforderungen
an Träger, Garantenpflicht, Datenschutz, strafrechtliche Verantwortung)?
• Was sind gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung (Erkennen)?
• Wie lassen sich Risikoabschätzungen vornehmen (Beurteilen)?
• Welche Schritte sind durch die fallverantwortlichen Fachkräfte einzuleiten (Handeln)?
• Welche Kooperationspartner gibt es im Kinderschutz und wie können Kooperationsbeziehungen gepflegt werden?

Der Zertifikatskurs orientiert sich an diesen Fragestellungen, informiert über aktuelle Entwicklungen in rechtlicher und fachlicher Hinsicht und bezieht erprobte Konzepte und Erfahrungen aus den letzten Jahren mit ein. Dabei werden im Kurs Methode und Organisation der trägerinternen Ausgestaltung des Schutzauftrages behandelt und stets Fragen zur Kooperation von Trägern der freien Jugendhilfe mit dem Jugendamt und anderen am Kinderschutz beteiligten Systemen (Gesundheitswesen, Justiz) mit in den Blick genommen.

Durch die Zusammenarbeit mit qualifizierten ReferentInnen wird gesichert, dass auf aktuellste Erfahrungs- und Wissensbestände auch zu speziellen Fragestellungen zurückgegriffen werden kann.


Seminarleitung:
Ulrike Grob-Weidlich. Sie ist Diplom-Sozialarbeiterin (FH) und hat einen Master of Arts Management in Social Organisations (MA), ihr Profil wird durch eine zertifizierte Weiterbildung zur systemische Familienberaterin und zum Coach abgerundet. Hauptberuflich ist Frau Grob-Weidlich bei der Stadt Worms als stellvertretende Leiterin der Abteilung 5.05 Jugendhilfen und soziale Dienste tätig, weiterhin ist sie für Qualitätsentwicklung und die Koordination Netzwerk Kinderschutz zuständig.

Gastreferentinnen /-referenten:
• Herr Prof. Rolf Jox, Professor für Recht an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln
• Herr Prof. Dr. Matthias Kieslich, Leiter der Neurologie, Neurometabolik und Prävention der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
an der Universitätsklinik Frankfurt a. M.
• Herr Hans-Georg Weigel, Berater für Organisationen, Teams und Führungskräfte, 1998–2014 Direktor des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) Frankfurt a. M.

Referenten: