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Lisa Born
Organisatorische Fragen und Veranstaltungsmanagement
Tel: 069 95 789 - 153
Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft (Kischu 15)
Kursnummer: 3112  
  Freie Plätze
Veranstaltungszeitraum: 19. November 2019 - 25. März 2020
Veranstaltungsort: Hoffmanns Höfe
60528 Frankfurt
Zielgruppe:

Berufsbegleitende Zusatzqualifizierung am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V., Frankfurt a. M.

Der Zertifikatskurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei öffentlichen und freien / privaten Trägern, die Aufgaben im Zusammenhang mit der konkreten Ausgestaltung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung gemäß den Bestimmungen der §§ 8a/b SGB VIII, § 4 KKG übernehmen.

Dazu gehören z. B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die:
1. als insoweit erfahrene Fachkraft des Jugendamts für freie Träger (z. B. als Fachberater*in) zur Verfügung stehen werden.
2. als insoweit erfahrene Fachkraft bei einem freien Träger sich mit trägerinternen Umsetzungen befassen.
3. als externe insoweit erfahrene Fachkraft, die bei schwierigen Fallberatungen vom freien Träger hinzugezogen werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie in der Ausschreibung.

Modul 1 – 19.-20.11.2019
Modul 2 – 23.-24.01.2020
Modul 3 – 24.-25.03.2020

Teilnehmerzahl: max. 25
Anmeldeschluss 31.10.2019
Gebühren: 970,- Euro zzgl. Tagungspauschalen
Inhalt:

• Wie gestalten sich Rolle und Auftrag der insoweit erfahrenen Fachkraft?
• Welche rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen im Zusammenhang mit den §§ 8a und b SGB VIII (Verfahrensanforderungen
an Träger, Garantenpflicht, Datenschutz, strafrechtliche Verantwortung)?
• Was sind gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung (Erkennen)?
• Wie lassen sich Risikoabschätzungen vornehmen (Beurteilen)?
• Welche Schritte sind durch die fallverantwortlichen Fachkräfte einzuleiten (Handeln)?
• Welche Kooperationspartner gibt es im Kinderschutz und wie können Kooperationsbeziehungen gepflegt werden?

Der Zertifikatskurs orientiert sich an diesen Fragestellungen, informiert über aktuelle Entwicklungen in rechtlicher und fachlicher Hinsicht und bezieht erprobte Konzepte und Erfahrungen aus den letzten Jahren mit ein. Dabei werden im Kurs Methode und Organisation der trägerinternen Ausgestaltung des Schutzauftrages behandelt und stets Fragen zur Kooperation von Trägern der freien Jugendhilfe mit dem Jugendamt und anderen am Kinderschutz beteiligten Systemen (Gesundheitswesen, Justiz) mit in den Blick genommen.

Durch die Zusammenarbeit mit qualifizierten Referent*innen wird gesichert, dass auf aktuellste Erfahrungs- und Wissensbestände auch zu speziellen Fragestellungen zurückgegriffen werden kann.


Seminarleitung:

Ulrike Grob-Weidlich ist Diplom-Sozialarbeiterin (FH) und hat einen Master of Arts Management in Social Organisations (MA). Ihr Profil wird durch eine zertifizierte Weiterbildung zur systemische Familienberaterin und zum Coach abgerundet. Hauptberuflich ist Frau Grob-Weidlich bei der Stadt Worms als Leiterin der Abteilung 5.02 Prävention und Soziale Dienste tätig, wo neben dem Netzwerk Kinderschutz auch die Beratung als InsoFa fachlich verankert ist.

Referenten:

• Herr Prof. Rolf Jox, Professor für Recht an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln
• Herr Prof. Dr. Matthias Kieslich, Leiter der Neurologie, Neurometabolik und Prävention der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsklinik Frankfurt a. M.
• Herr Hans-Georg Weigel, Berater für Organisationen, Teams und Führungskräfte, 1998–2014 Direktor des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) Frankfurt a. M.