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Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen
Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen


In Zusammenarbeit mit Referat 312 „Bildung für ältere Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJexterner Link) fungiert das ISS-Frankfurt a. M. gleichsam als Geschäftsstelle für den Fachbeirat „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ beim BMFSFJ. Diese Aufgabe umfasst die Organisation und Durchführung von Beiratssitzungen, die Sicherung der Arbeitsergebnisse sowie wissenschaftsbasierte Zuarbeiten zu spezifischen Fragestellungen des Fachbeirates.

Zum Hintergrund

Der Runde Tisch „Aktives Altern - Übergänge gestalten“ (RTAA), den das BMFSFJ im Mai 2015 initiiert und dessen Arbeit das Ministerium zwei Jahre (bis Mai 2017) koordiniert hatte, und seine drei Arbeitsgruppen („Übergänge gestalten“, „Bildung im und für das Alter“ sowie „Active Ageing Index“) waren intensiv der Frage nachgegangen, wie der Übergang vom Berufsleben in ein Leben nach der Erwerbstätigkeit sowohl für das Individuum als auch für die Gesellschaft möglichst gewinnbringend gestaltet werden kann. Die AG „Bildung im und für das Alter“ des RTAA betonte die besondere Bedeutung von Bildung und digitaler Technik für soziale Teilhabe und selbstbestimmte Lebensgestaltung im Alter. Der RTAA empfiehlt für den Bereich der Digitalisierung im Dienste älterer Menschen sowie mit Blick auf Zugänge zu schwer erreichbaren älteren Menschen unter anderem die Einrichtung einer „bundesweit unterstützende[n] Struktur“.

Fachbeirat und Servicestelle

In Umsetzung dieser Empfehlung und in Fortschreibung der Arbeit der AG „Bildung“ fördert das BMFSFJ zum einen eine Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“externer Link bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO). Zum anderen wurde für die laufende Legislaturperiode beim BMFSFJ ein Fachbeirat „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ einberufen. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die informelle und non-formale Weiterbildung mit und für die „Generation 50plus“ zur Förderung sozialer Teilhabe und selbstbestimmter Alltagsgestaltung im Alter. Ein weiterer Schwerpunkt sind digitale Technologien als Instrument von Bildung und Alltagsgestaltung sowie als Gegenstand von Bildung im und für das Alter, um digitale Kompetenz und Souveränität zu fördern.