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Soziale Praxis

Themenbereich des ISS

DisA - Diskriminierungssensibler Allgemeiner Sozialer Dienst im Jugendamt - Entwicklung einer Qualifizierungsmaßnahme

Bei der Einschätzung von Unterstützungsbedarfen, in Hilfeplangesprächen oder bei Entscheidungen zum Kinderschutz begegnen Fachkräfte im Allgemeinen Sozialen Dienst Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenslagen, mit unterschiedlichen Biografien und Erfahrungen. Dabei ist es wichtig, eigene Wahrnehmungen und fachliche Einschätzungen regelmäßig zu reflektieren, um vorschnelle Zuschreibungen und Benachteiligungen zu vermeiden.

Ziel unseres Projekts “DisA” ist deshalb die Entwicklung einer Qualifizierungsmaßnahme zum diskriminierungssensiblen Handeln im Allgemeinen Sozialen Dienst, die zur Professionalisierung der Praxis beiträgt. Die Entwicklung erfolgt durch das ISS-Projektteam in Zusammenarbeit mit zwei erfahrenen externen Trainer*innen sowie fünf Jugendämtern, die ihre Praxisperspektiven in einzelnen Projektphasen einbringen. Diese Phasen sind folgende: die theorie- und forschungsbasierte Entwicklung der Qualifizierungsmaßnahme, die Erhebung von Fortbildungsbedarfen, die Erstellung eines digitalen Selbstlernangebots, die Erprobung in Jugendämtern sowie die begleitende Evaluation und Ergebnissicherung.

Durch die Stärkung diskriminierungssensibler Kompetenzen trägt das Projekt dazu bei, Kinderrechte umzusetzen, Zugänge zur Kinder- und Jugendhilfe gerechter zu gestalten und Benachteiligungen abzubauen. Das Projekt wird durch die Auridis-Stiftung gefördert und ermöglicht so die wissenschaftliche Entwicklung, Erprobung und Evaluation der Fortbildung.

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Laufzeit: März 2026 - Februar 2027 

Auftraggeber: Auridis-Stiftung 

Team: Benjamin Landes (Projektleitung), Anna Weberling (Projektmitarbeit), Dr. Irina Volf (Evaluation), Theresa Köchl (Öffentlichkeitsarbeit)
Externe Trainer*innen:Clarissa Calçada und Nenad Čupić 

Benjamin Landes
Bereichsleiter Soziale Praxis
069 95 789 - 143
benjamin.landes(at)iss-ffm.de