Armut

Themenbereich des ISS


Armutslagen von Kindern und Jugendlichen in Berlin

Seit 2017 erarbeitet die Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut, angesiedelt in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, eine ressortübergreifende, gesamtstädtische Strategie gegen Kinder- und Familienarmut in Berlin. Die Landeskommission verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Dimensionen der Lebenslage von jungen Menschen und ihren Familien vor dem Hintergrund von Kinderarmut in den Blick nimmt. Die gesamtstädtische Strategie der Landeskommission umfasst die vier Dimensionen „Teilhabe“, „Bildung“, „Gesundheit“ und „materielle Versorgung“, denen 15 strategische sowie 70 Handlungsziele zugeordnet werden konnten. Darin spiegelt sich die Komplexität der Auswirkungen von Armut auf junge Menschen, die sich zudem von der Geburt bis ins junge Erwachsenenalter in ganz unterschiedlichen Entwicklungsphasen mit eigenen Bedürfnissen, Entwicklungsaufgaben und in unterschiedlichen institutionellen Zusammenhängen befinden.

Zur Unterstützung bei der Erstellung des ersten Berichts der Landeskommission wurde das ISS-Frankfurt a. M. mit der Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Expertise beauftragt. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand mit Bezug auf die strategischen Handlungsziele der Landeskommission sowie die aktuelle Datenlage systematisch aufzubereiten. Der Fokus liegt dabei auf der Einordnung der wissenschaftlichen Befunde für die spezifische Situation in Berlin. Dabei werden sowohl qualitative als auch quantitative Erkenntnisse berücksichtigt.

Claudia Laubstein
wissenschaftliche Mitarbeiterin
069 95 789 - 189
claudia.laubstein(at)iss-ffm.de

Gerda Holz
wissenschaftliche Mitarbeiterin
069 95 789 - 131
gerda.holz(at)iss-ffm.de