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Seenotrettung ist kein Verbrechen
Seenotrettung ist kein Verbrechen


So titelt unser Partner AWO Internationalexterner Link auf seiner Homepage – und wir schließen uns an!

schiffchenEs ist humanitäre Pflicht, Menschen zu helfen, die in Seenot sind. Deshalb wollen wir ein Zeichen setzen! Wir sind dem Aufruf der AWO gefolgt und haben das orangene AWO-Schiffchen eine Nacht lang im Teich schwimmen lassen. So lange, bis ein kräftiger Wind aufzog und das Schiff zu sinken drohte – und wir es "ganz einfach" aus dem Teich gefischt haben.

Wie muss es den Menschen ergehen, die dies am eigenen Leib mitten auf dem Mittelmeer erfahren müssen? Eingepfercht in marode Rettungsboote, in denen sie hilflos auf dem Mittelmeer in Seenot geraten und qualvoll ums Leben kommen, wenn sie nicht gerettet werden dürfen?

Seit dem 1. August ist das Rettungsschiff Aquarius wieder zurück im Mittelmeer. Erstmals seit 2 Jahren musste das Schiff eine längere Zwangspause einlegen. Die Bedingungen für die Seenotrettung haben sich in den letzten Monaten massiv verändert: Die Schließung der europäischen Häfen und die Kriminalisierung der Seenotretter*innen erschweren es, Menschen in Seenot zu retten.

AWO International schreibt dazu:

„In der Erklärung zur Rückkehr ins Mittelmeer bestätigt SOS MEDITERRANEE, dass die Besatzung der Aquarius stets in Abstimmung mit den zuständigen Behörden handelt und allen Anweisungen zur Rettung von Menschen befolgen wird, die „in Übereinstimmung mit den internationalen Seerechtsübereinkommen stehen. Unter allen Umständen wird sie sich zuallererst auf ihre Pflicht berufen, Menschenleben zu retten.“ SOS MEDITERRANEE stellt klar:

  • Sollte die Aquarius von einem in Seenot geratenen Boot Kenntnis haben und die zuständige Seefahrtsbehörde ihr Anweisungen erteilen, sich dem Boot nicht zu nähern und nicht zu helfen – wie bereits in den vergangenen Monaten geschehen – wird sie diese Anweisungen zum Unterlassen der Hilfeleistung nicht befolgen. Es sei denn, eine Rettung der Menschen in Seenot und ihr Geleit in einen sicheren Hafen durch Dritte ist gesichert.
  • Sollte die Aquarius angewiesen werden zu warten, während sich Menschen in akuter Seenot befinden und die Aquarius die Möglichkeit hat, die Menschen vor dem Ertrinken zu retten, wird sie nicht zögern, dies zu tun.
  • Die Aquarius wird keiner Anweisung Folge leisten, die dazu führt, dass gerettete Personen zurück nach Libyen gebracht oder an ein Schiff übergeben werden, das sie dorthin zurückbringt. Libyen ist kein sicherer Ort. Die Menschen, die von dort fliehen, bezeichnen ihn als Hölle.”
     

awoschiffchen_issAWO International wird SOS MEDITERRANEE auch weiterhin unterstützen, und wir vom ISS machen mit.

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