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Zertifikatskurs Kinderschutzfachkraft (Kischu 18)

Insoweit erfahrene Fachkraft nach §§ 8a + b SGB VIII und § 4 KKG "IseF" / "InsoFa"

Kursnummer:  3119
Hinweis: Anmeldung offen
Veranstaltungszeitraum: Oktober 2022 bis März 2023
Veranstaltungsort:  Bildungshaus Bad Nauheim
Zielgruppe: Berufsbegleitende Zusatzqualifizierung am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V., Frankfurt a. M.

Der Zertifikatskurs richtet sich an Fachkräfte in den Bereichen Jugendhilfe, Beratungsstellen, Schulen und Gesundheitswesen, die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung gemäß den Bestimmungen der §§ 8a + b SGB VIII und § 4 KKG übernehmen wollen oder bereits wahrnehmen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Fachkräfte, die als insoweit erfahrene Fachkraft des Jugendamts oder in (Erziehungs-)Beratungsstellen bei freien Trägern der Jugendhilfe, in Schulen oder im Gesundheitswesen Gefährdungseinschätzungen mit externen fallverantwortlichen Fachkräften durchführen (wollen),
  • Fachkräfte, die als interne insoweit erfahrene Fachkraft bei einem freien Träger, in Schulen oder im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen (wollen) oder sich mit der Umsetzung von Kinderschutzverfahren befassen,
  • Fachkräfte, die in Kinderschutzteams in Kliniken mitarbeiten (wollen),
  • Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialpädagog*innen und Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen sowie Berater*innen in psychosozialen Beratungsstellen und anderen Einrichtungen, die sich durch die Kursteilnahme im Bereich Kinderschutz weiterqualifizieren wollen.

Teilnehmendenzahl: max. 25

Gebühren: Seminargebühr 1300,- Euro (Gesamtpreis für 3 Module plus Kolloquium) zzgl. Verpflegungskosten oder Übernachtungs- und Verpflegungskosten; Details s. Ausschreibung

  • Wie gestalten sich Rolle und Auftrag der insoweit erfahrenen Fachkraft?
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen im Zusammenhang mit den §§ 8a und b SGB VIII (Verfahrensanforderungen an Träger, Garantenpflicht, Datenschutz, strafrechtliche Verantwortung)?
  • Was sind gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung (Erkennen)?
  • Wie lassen sich Risikoabschätzungen vornehmen (Beurteilen)?
  • Welche Schritte sind durch die fallverantwortlichen Fachkräfte einzuleiten (Handeln)?
  • Welche Kooperationspartner gibt es im Kinderschutz und wie können Kooperationsbeziehungen gepflegt werden?

Der Zertifikatskurs orientiert sich an diesen Fragestellungen, informiert über aktuelle Entwicklungen in rechtlicher und fachlicher Hinsicht und bezieht erprobte Konzepte und Erfahrungen aus den letzten Jahren mit ein. Dabei werden im Kurs Methode und Organisation der trägerinternen Ausgestaltung des Schutzauftrages behandelt und stets Fragen zur Kooperation von Trägern der freien Jugendhilfe mit dem Jugendamt und anderen am Kinderschutz beteiligten Systemen (Gesundheitswesen, Justiz) mit in den Blick genommen.

Durch die Zusammenarbeit mit qualifizierten Referent*innen wird gesichert, dass auf aktuellste Erfahrungs- und Wissensbestände auch zu speziellen Fragestellungen zurückgegriffen werden kann.

Weitere Details zu Zielen, Konzept, Umsetzung, Methoden und Programm entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Seminarleitung

Ulrike Grob-Weidlich, Diplom-Sozialarbeiterin (FH) und Master of Arts Management in Social Organisations (M.A.)
Ihr Profil wird durch eine zertifizierte Weiterbildung zur systemischen Familienberaterin und zum Coach abgerundet. Hauptberuflich ist Frau Grob-Weidlich beim Jugendamt der Stadt Worms als Leiterin der Abteilung 5.02 Prävention und Soziale Dienste tätig, wo neben dem Netzwerk Kinderschutz auch die Beratung als InsoFa fachlich verankert ist.

Hans-Georg Weigel, Diplom-Pädagoge
Nach 16-jährigen Tätigkeit als Direktor im ISS-Frankfurt a. M. als selbstständiger Berater für Organisationen, Teams und Führungskräfte tätig. Sein Profil wird durch
folgende Zusatzqualifikationen abgerundet: Ausbildung in Gruppenanalyse, Beratung in der Arbeitswelt, Ausbildung in „Change-Management“, Weiterbildungsstudiengang „Systemisches Management“, Organisationsaufstellung, Großgruppenmethoden, Relationale Unternehmensbegleitung und Organisationsentwicklung. Er ist Mitglied der „Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie“ (DGSF).

Gastreferenten

  • Herr Prof. Rolf Jox, Professor für Recht an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln
  • Herr Prof. Dr. Matthias Kieslich, Leiter der Neurologie, Neurometabolik und Prävention der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsklinik Frankfurt a. M.

Die Anmeldungen werden in Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Es ist grundsätzlich nicht möglich, Plätze zu reservieren!

Bitte nutzen Sie das Bewerbungs- und Anmeldeformular in der Ausschreibung (S. 11ff.) und senden dies per E-Mail oder Fax an an den am Ende des Formulars angegebenen Kontakt.

Für inhaltliche Nachfragen wenden Sie sich bitte an Harald Kliczbor.

Organisatorische Fragen beantwortet Ihnen gerne Lisa Milbredt: lisa.milbredt(at)iss-ffm.de, 069 95 789 - 153

Institut für Sozialarbeit
und Sozialpädagogik e. V.

Hausanschrift:
Zeilweg 42, D-60439 Frankfurt a. M.

Postanschrift:
Postfach 50 01 51, D-60391 Frankfurt a. M.

E-Mail:  info(at)iss-ffm.de
Telefon: 069 - 95 78 9 - 0
Fax:       069 - 95 78 9 - 190

Standort Berlin:
Lahnstr. 19, 12055 Berlin
Telefon: 030 - 616 717 9 - 0

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