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Aus unserer Projektarbeit


Evaluation des Projektes „Kostenreduzierung im Bereich der Hilfen zur Erziehung (§ 27 ff, SGB VIII) sowie zu den Eingliederungshilfen (§ 35 a SGB VIII)“

Die Vorzüge der Frühen Hilfen sowohl auf Ebene des Kindes als auch auf Ebene der Eltern sind vielfach dokumentiert und auch in monetären Zahlen in ihrer langfristigen Wirkung belegbar.

Auftraggeber
Jugendamt Düren

Projektlaufzeit
08/2010 - 12/2012

Kurzdarstellung
Unter dem Begriff „Frühe Hilfen“ werden Maßnahmen und Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen gefasst“.

Frühe Hilfen zielen darauf ab, Risiken für Kinder möglichst frühzeitig zu erkennen und die Erziehungskompetenz ihrer Eltern zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung wollen Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern leisten. Frühe Hilfen umfassen vielfältige sowohl allgemeine als auch spezifische, aufeinander bezogene und einander ergänzende Angebote und Maßnahmen.

Über eine engere Verzahnung von Gesundheitshilfe und Kinder- und Jugendhilfe, die verbesserte Erkennung von psychosozialen Risiken und die Bereitstellung geeigneter Hilfen soll vorhandenen Gefahren von Vernachlässigung bzw. Misshandlung entgegen gewirkt und eine gesunde körperliche, psychische und soziale Entwicklung betroffener Kinder gefördert werden. Frühe Hilfen wenden sich insbesondere an Familien in Problemlagen tragen in der Arbeit mit diesen Familien dazu bei, dass Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden. Wenn die Hilfen nicht ausreichen, eine Gefährdung des Kindeswohls abzuwenden, sorgen Frühe Hilfen dafür, dass weitere Maßnahmen zum Schutz des Kindes ergriffen werden. Vor diesem Hintergrund baut die Stadt Düren ihr Angebot im Bereich der Frühen Hilfen im Rahmen des Projektes „Kostenreduzierung im Bereich der Hilfen zur Erziehung (§ 27 ff, SGB VIII) sowie zu den Eingliederungshilfen (§ 35 a SGB VIII)“ aus. Die zentralen Zielsetzungen sind:

  • Die Angebote im Bereich der Sekundär-Prävention zu erweitern, um damit stationäre Unterbringungen zu vermeiden
  • Einen wirtschaftlicheren Einsatz der Mittel im Bereich der Hilfen zu Erziehung zu gewährleisten.

Das Modell sieht eine engere Verzahnung zwischen Allgemeinem Sozialen Dienst (ASD) des Jugendamtes und der ambulanten Familienhilfe (SPFH) vor.

Pressemitteilung zur Auftaktveranstaltung.

AnsprechpartnerIn im ISS

Hans-Georg Weigel

Anne Brinkmann

069/95789-111
E-Mail senden

069/95789-142
E-Mail senden



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