1. Bundeskongress Konfrontative Pädagogik
10 Jahre konfrontative Projektarbeit gegen Gewalt organisiert von der Stiftung-JUVENTE–Mainz in Kooperation mit dem Weiterbildungszentrum Ingelheim, dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS-Frankfurt a. M.) in Frankfurt und dem Deutschen Institut für Konfrontative Pädagogik (IKD).
Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministrium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Der enge Zusammenhang von Bildungschancen und erfolgreichen Lebenskarrieren von Jugendlichen zeigt sich im täglichen Leben. So weisen junge Menschen in schwierigen und konfliktreichen Lebenslagen ein hohes Risiko auf, angebotene Möglichkeiten und Unterstützungsangebote nicht optimal auszuschöpfen. Dies zeigt sich verstärkt in Verweigerungshaltungen, fehlender Motivation, Perspektivlosigkeit, Destruktivität, Integrations- und Selbstausgrenzungsproblemen, Ausbildungsabbrüchen oder in Gewaltausübungen.
Die Konfrontative Pädagogik leistet hier einen wertvollen Beitrag, die Fachkräfte im Umgang mit schwierigen jungen Menschen erfolgreich zu unterstützen. Neuere Handlungskonzepte zur Grenzsetzung und Auflösung von negativen Einstellungen sowie abgestimmte Interventionen zur Förderung der sozialen Kompetenz helfen schwierige Lebenskarrieren zu vermeiden.
Die Konfrontative Pädagogik beinhaltet eine Paradigmenverschiebung: Sie erfordert einerseits eine klare Haltung, um Integritätsverletzungen angemessen begegnen zu können und vermittelt den einzelnen Jugendlichen gleichzeitig Perspektiven und Hoffnung auf Veränderung. Das Motto dabei lautet: Verstehen, aber nicht einverstanden sein!
Dem großen Kreis von Interessenten, wie Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, Justizvollzug möchten wir mit diesem Kongress Einblicke in die Methode der „Konfrontativen Pädagogik" und Hinweise zur Weiterqualifizierung geben.
Termin | 27. September 2010 |
Tagungsort | Weiterbildungszentrum Ingelheim |
Detailierte Informationen |

