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Studium der Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Fachhochschule Dortmund
Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Pädagogik und Volkswirtschaft an
der Philipps-Universität Marburg

Abschlüsse: Sozialarbeiterin grad., Diplom-Politikwissenschaftlerin

Beruflicher Werdegang:

seit 1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISS e.V.
1994 - 1998 Leiterin des Arbeitsbereiches 2 "Erwachsene und Altenarbeit"
1994 - 2004 Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung des ISS e.V
1998 - 2004 Leiterin des Fachbereiches 1 "Wissenschaftliche Begleitforschung"
2002 - 2004 stv. Direktorin des ISS e.V.

Arbeitsschwerpunkte im ISS e.V.:

  • Praxisforschung und Praxisberatung in den Bereichen "Alter" und "Sozioökonomische Unterversorgung"
  • Politikberatung mit Schwerpunkt Wohlfahrtsverbände, Bund und Länder
  • Wissen(schafts)transfer zwischen sozialer Gerontologie, Sozial- und Altenpolitik und praktischer Altenarbeit/-hilfe
  • Beratung und Begleitung von Kommunen und Ländern in Fragen sozialer Infrastrukturentwicklung

Aktuelle Projekte:

2006 ff.: Verantwortlich für das ISS-Eigenprojekt „Politikberatung `Armut und soziale Ausgrenzung´ für öffentliche und freigemeinnützige Institutionen sowie Träger der Sozialen Arbeit“. Aufgabe ist es, einen bundesweiten Diskurs auf der Basis von Forschungserkenntnissen zu befördern. Dies geschieht durch wissenschaftsbasierte Beratung, Vorträge und Veröffentlichungen, Gremienarbeit und Mitgestaltung von (Fach-)Veranstaltungen der jeweiligen Partner

2006 – 2009: Verantwortlich für die Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojektes „Frühes Fördern in der Grundschule – Mo.Ki II“. Aufgaben sind die Evaluation von Maßnahme und Prozessen, die Beratung und Begleitung des Projektteams und -trägers sowie die Dokumentation und der Ergebnistransfer.

2008 – 2011: Verantwortlich für die Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojektes „Frühes Fördern von Anfang an – Mo.Ki Baby“. Aufgaben im Team mit Ludger Stallmann (link setzen) sind die Evaluation von Maßnahme und Prozessen, die Beratung und Begleitung des Projektteams und -trägers sowie die Dokumentation und der Ergebnistransfer.

Ab 05/2009 – 2012: Verantwortlich für die AWO-ISS Langzeitstudie „Lebenslagen und Zukunftschancen von (armen) Kindern am Ende der Sekundarstufe I) /(Kurztitel: Kinder- und Jugendarmut IV“. Im Fokus dieses nach wie vor bundesweit einmaligen Forschungsvorhabens (im Team mit Dr. Jörg Dittmann, Pia Theil, N.N.) steht die Wiederholungsbefragung von rund 900 armen und nicht armen Jugendlichen, die nach 1999 (als 6-Jährige), 2003/04 (als 10-Jährige) und am Ende der Sekundarstufe I (als 16-Jährige) erneut zur Lebenslage, zum Lebensverlauf, dem Bewältigungshandeln und zu den Zukunftsperspektiven befragt werden.

Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch, Niederländisch

Mitgliedschaft u.a. in ...

AG „Kinderarmut“ der AWO Niederrhein (2008 ff.)

Fachausschuss „Altenhilfe und Pflege“, AG „Nomenklatur der Altenhilfe“, AK „Kommunen in der Altenhilfe“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge (2000 ff.).

Fachausschuss „Sozialpolitik und Recht“ der eaf-Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (2008 ff.)

Projektbeirat im Forschungsvorhaben „Vom Kindergeld zu einer Grundsicherung für Kinder“ der Hans-Böckler-Stiftung (2009)

Wissenschaftlicher Beirat von Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik und Diözesan-Caritasverband Limburg zu Harzt IV/Sozialmonitoring (2007 ff.)

Vertretung des ISS-Frankfurt a.M. in der Sozialpolitischen Offensive Frankfurt (2004 ff.)

Vorstandsmitglied „Denkfabrik – Verein für Wissenschaft und Innovation e.V“ (2007 ff.)

Jury zum KiTa-Preis 2006 „Kinder früher fördern“ der Bertelsmann Stiftung. (2006)

AG „Sicherstellung eines angemessenen Lebensstandard für alle Kinder“ des Nationalen Aktionsplans „Für eine kindergerechte Welt“ der Bundesregierung. (2005)

Deutsche Gesellschaft für Evaluation

Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie

Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Auswahl an Veröffentlichungen

a)   in 2008

Armut bei Kindern – eine deutsche Wirklichkeit – Handlungsansätze einer kindbezogenen Armutsprävention, in: Deutsches Pfarrerblatt 6/2008, S. 291-294.

Armut bei Kindern – eine deutsche Wirklichkeit - Handlungsansätze einer kindbezogenen Armutsprävention (gekürzte Fassung), in: Die Brücke – Schwerpunktheft: Armut und Gerechtigkeit 10-11/2008; S 4-6.

Armut bei Kindern und Handlungsansätze einer kindbezogenen Armutsprävention auf kommunaler Ebene – Impulse für sozialräumliches Handeln, in: Landeshauptstadt München (Hg.) (2008): Sozialraumorientierung: Segregation, Marginalisierung und Integration in urbanen Räumen. München 2008; S. 22-33.

Armut führt zu schulischem Misserfolg, in: Evangelischer Kirchenbote 49/2008 vom 07.12.20087. Beilage

Armut und Armutsprävention bei Kindern in Deutschland. Erklärungs- und Handlungsansätze, in: caritas Luxembourg (Hg.): Sozialalamach 2008 „Kinderarmut Bildung“, Luxembourg 2008, S. 203-214.

Armut verhindert Bildung – Lebenslagen und Zukunftschancen von Kindern, in: Sanders, Karin; Werth, Hans-Ulrich (Hg.): Armut und Teilhabe. Analysen und Impulse zum Diskurs um Armut und Gerechtigkeit. Wiesbaden 2008, S. 69-95.

Armutsprävention bei Kindern – Notwendig und möglich! in: Brandenburgische Landesstelle gegen die Suchtgefahren- Regionale Knoten Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten (hg.): Risiko und Resilienz – Was Kinder schützt?. Potsdam 2008, S.13- 19.

Benachteiligte Kinder und Jugendliche, in: Scheithauer, Herbert; Hayer, Tobias; Niebank, Kay: Problemverhalten und Gewalt im Jugendalter. Erscheinungsformen, Entstehungsbedingungen. Prävention und Intervention. Stuttgart 2008, S. 333-349.

Das Kita-System in Deutschland – Zugang auch für sozial benachteiligte Kinder?, in: Bertelsmann Stiftung (Hg): "Chancen ermöglich – Bildung stärken". Gütersloh 2008, S. 22-28.

Institutionelle Strukturen und ihre Rolle für die Verfestigung von Kinderarmut, in: AGF – Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (Hg.): Kinderarmut – eine strukturelle Herausforderung. Berlin 2008, S. 20-37. Verfügbar unter: www.ag-familie.de/Tagungen.html.

Integriertes Handlungskonzept zur kindbezogenen Armutsprävention – Was zeigt uns „Mo.Ki – Monheim am Rhein“, in: Impulse 59/2998: S. 3-4

Kinderarmut – Eine komplexe Herausforderung für staatliches Handeln, in WSI-Nachrichten 3/2008, S. 145-150.

Kinderarmut und familienbezogene soziale Dienstleistungen, in: Huster, Ernst Ulrich; Boeckh, Jürgen; Mogge-Grotjahn, Hildegard (Hg): Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung, Wiesbaden 2008, S.483-50 sowie Heinrich-Böll-Stiftung: Kommunalpolitische Infothek: Verfügbar unter: http://www.kommunale-info.de.

Soziale Benachteiligung von Kindern und Auswirkungen auf die Gesundheit, in : LVG Mecklenburg-Vorpommern (Hg.): Kinderarmut und Gesundheit. Dokumentation des Fachforums. Schwerin 2008, S. 6 -21.

Stichworte „Altenpolitik“, „Alter“ und „Sterbebegleitung“ in: Kreft, Dieter; Mielenz, Ingrid (Hg.): Wörterbuch Soziale Arbeit. 6. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Weinheim 2008, S. 63-69., S. 69-73, S. 929-932.

Theorie und Praxis des integrierten Handlungsansatzes „Kindbezogene Armutsprävention“ auf kommunaler Ebene Frankfurt am Main 2008. Verfügbar unter: www.iss-ffm.de/fileadmin/user_upload/Projekte/Projekte_FP_06/kindbezogene_Armutspraevention_auf_kommunaler_Ebene.pdf.

Welche Kinder braucht das Land? – Was brauchen Kinder von uns?, in Stiftung Wohlfahrtspflege NRW (Hg.) Kinder stark machen – Benachteiligung nicht hinnehmen. Düsseldorf 2008, S. 83 -86.

b)     in 2007

Altentagesstätten/Altenbegegnungsstätten, in: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hg.):
Fachlexikon der Sozialen Arbeit. 6. Aufl. 2007. Baden-Baden, S. 23.

Kinderarmut in Deutschland – Eine Realität?, in: Niedersächsische Gespräche zwischen Ärztinnen, Juristinnen und
Theologinnen e.V. (Hg.): Kinderarmut und Gesundheit in Deutschland, Hannover 2007, S. 12-31.

Schwerpunktthema „Armut und soziale Ausgrenzung“, in: ISS-informiert 2/2007: Verfügbar unter:
http://www.iss-ffm.de/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/ISS_informiert/
iss_informiert_0207_screen.pdf

Wer fördert Deutschlands sozial benachteiligte Kinder, in: Bertelsmann Stiftung (Hg.):  Jedes Kind mitnehmen –
Bildungschancen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, Gütersloh 2007, S. 10-13.

Wer fördert Deutschlands sozial benachteiligte Kinder?. Studie zu Rahmenbedingungen der Arbeit von Kitas mit
Kindern aus sozial benachteiligten Familien, Gütersloh 2007: Verfügbar unter: http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_22499__2.pdf.

Das Kita-System in Deutschland – Zugang auch für sozial benachteiligte Kinder?, in: Bertelsmann Stiftung (Hg):
"Chancen ermöglich - Bildung stärken". Gütersloh (im Erscheinen).

Benachteiligte Kinder und Jugendliche, in: Scheithauer/Hayer/Niebank (Hg.): Problemverhalten und Gewalt im
Jugendalter. Erscheinungsformen, Entstehungsbedingungen, und Möglichkeiten der Prävention. Stuttgart
(im Erscheinen).

c)     Aus den letzten Jahren

Monographien

Gesundes Aufwachsen sichert Zukunftschancen – Zum KiTa-Netzwerk Gesundheits- und Armutsprävention der AWO-KiTa Levinstraße in Essen. Endbericht zur Projektevaluation, Frankfurt am Main 2006.

3. AWO-ISS-Studie – Endbericht: Zukunftschancen für Kinder!? Wirkung von Armut bis zum Ende der Grundschulzeit
(zus. mit A. Richter; W. Wüstendörfer; D. Giering), Frankfurt am Main 2006.

Armutsprävention vor Ort – Mo.Ki - Monheim für Kinder. Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt
(zus. mit V. Schlevogt; T. Kunz; E. Klein), Frankfurt a.M. 2005.

Qualitätsentwicklung für lokale Netzwerkarbeit. Ein Evaluationskonzept und Analyseraster zur Netzwerkentwicklung
(zus. mit D. Groß; J. Boeckh), Frankfurt a.M. 2005.

Gesund in allen Lebenslagen. Förderung von Gesundheitspotenzialen bei sozial benachteiligten Kindern im
Elementarbereich (zus. mit A. Richter; T. Altgeld), Frankfurt a.M. 2004.

Engagement für von Diskriminierung und sozialem Ausschluß bedrohte Gruppen – Schwerpunkte, Formen, Barrieren, in: Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“, Deutscher Bundestag (Hg.): Bürgerschaftliches Engagement und Sozialstaat, Band 3, Opladen 2003.

2. AWO-ISS-Studie – Endbericht: Armut im frühen Grundschulalter (zus. mit S. Skoluda), Frankfurt a.M. 2003.

1. AWO-ISS-Studie – Endbericht: (zus. mit B. Hock; W. Wüstendörfer), Frankfurt a.M. 2000.

Zeitschriften- und Buchbeiträge

Armut bei Kindern. Unterschiedliche Lebenslagen und Bewältigungsmuster bei Mädchen und Jungen, in: Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (Hg.): Wenn Eltern überfordert sind. Hannover 2006, S. 51-58.

Armut und Gesundheit von Kindern im Kindergartenalter. Wissen & Wachsen, Schwerpunktthema Gesundheit & Bewegung, Wissen. (zus. mit Antje Richter): Verfügbar über:
http://www.wissen-und-wachsen.de/page_gesundheit.aspx?Page=ce8bac07-88c4-4fb0-9dd3-086e68e4401d.

Die armen Kinder: Junge Menschen als die unsichtbaren Verlierer von Hartz IV, in: Blätter der Wohlfahrtspflege, 5/2006, S. 193-195.

Infantilisierung von Armut begreifbar machen – Die AWO-ISS-Studien zur familiären Armut (zus. mit B. Hock), in: Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung, 1/2006, S. 77-88.

Herausgabe der Ausgabe 4/2006 von KiTa Spezial „Armut bei Kindern“.

Lebenslagen und Zukunftschancen von Kindern in Deutschland, in: Aus Politik und Zeitgeschehen, B 26/2006 v. 26.06.2006, S. 3-11.

Macht Armsein dumm? Auswirkungen von Armut auf Bildungschancen, in: Schüler 2006, S. 96-99.

Frühe Armutserfahrungen und ihre Folgen – Kinderarmut im Vorschulalter, in: Margherita Zander (Hg.): Kinderarmut. Einführendes Handbuch für Forschung und soziale Praxis, Wiesbaden 2005, S. 87-109.

Das Evaluationskonzept des ISS-Frankfurt a.M. (zus. mit D. Groß), in: Zeitschrift für Evaluation 1/2004, S. 117-128.

Artikel in Lexika

Stichworte „Alter“, „Altenpolitik“ und „Sterbebegleitung“, in: Kreft, Dieter; Mielenz, Ingrid (Hg.): Wörterbuch Soziale Arbeit. 5. vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage. Weinheim 2005. (6. Aufl. erscheint Herbst 2008)

Stichworte „Altenarbeit“, „Altenhilfeplanung“, „Altentagesstätten“, Seniorenorganisationen“, „Träger der Altenhilfe“, in: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hg): Nomenklatur der Altenhilfe. 2. Auflage. Berlin 2005.

Beiträge in Tagungsdokumentation

Armut bei Kindern – Lebenslagen und Zukunftschancen durch Bildung, in: Die Armutskonferenz. Österreichisches Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung (Hg.): Mut zum Möglichen! Armut ist vermeidbar. Wien 2006, S. 53-57.

Impulse und Perspektiven, in: ISS-Frankfurt a.M. (Hg.): Integration fordert Arbeit. Dokumentation der Veranstaltungsreihe im Auftrag von BMFSFJ und Europäischer Kommission. Frankfurt a.M. 2006. S. 118-119.

Gerda Holz

Gerda Holz

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